Friederike Hagen

sie/ihr

Friederike Hagen

BA

IL

Mein Ziel bei meinen Projekten ist nicht, dass sie perfekt sind. Gerade das macht Projekte für mich perfekt. Ich mag es, wenn das menschliche daran erkennbar ist. Ich glaube, dass mein Prozess aus einer Dauerschleife aus „Wie soll ich das schön darstellen“, „hahaha ja das wär super“, „ist das wirklich gut oder finde nur ich das lustig“ und „ich lasse es erstmal so“ besteht. Und wie viele andere Animator:innen Schauspielere ich die Bewegungen vor und nach, die ich da abbilden will. Dabei und bei dem fertigen Ergebnis bringe ich mich oft selbst zum Lachen. Mir ist der Lehrauftrag bzw. die Wissensvermittlung natürlich super wichtig aber ich will auch nicht darauf verzichten selbst ganz viel Spaß an dem zu haben, was ich mache. Und das ist glaube ich die größte Herausforderung, also dass man immer in sich horcht und guckt, was sich richtig anfühlt in dem Projekt. „Soll die Animation noch überspitzter und lustiger oder lenkt sie dann vom Inhalt ab?“ Ich habe voll den ersten Teil meines Arbeitsprozesses vergessen: die ganze Recherche. Das macht immer erst richtig Spaß, wenn ich mich in so n Thema reinfuchsen kann. Dann werden das aber immer mehr Infos, die ich leider :( gar nicht alle in meine Animation einbringen kann, weil es sonst den Rahmen sprengt. Jetzt grade bin ich inmitten des ganzen Animationsprozesses, weswegen der lange Rechercheprozess total in den Hintergrund und Vergessenheit geraten ist. Hoppla.

Was ist HPV?

Eine Wissenschaftsillustration in Form einer Animation zur präventiven Aufklärung für Kinder und Jugendliche zum Thema HPV.

In meinem Projekt geht es um die Aufklärung über die humanen Papillomviren. Diese sind allgegenwärtig und eine Infektion mit diesen ist unumgänglich. Was die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema verursacht hat, war einerseits die mangelnde Aufklärung bei vielen verschiedenen Gesprächspartner:Innen, mit denen ich über HPV geredet habe als auch das generelle Interesse an diesen Viren und deren Symptomen. Ein Symptom von HPV sind Warzen und besonders Kinder sind anfällig dafür, Warzen zu bekommen. Damit Kinder sich und ihren Körper besser lernen zu verstehen, ist es wichtig, dass die nötigen wissenschaftlichen und medizinischen Themen für sie aufgearbeitet und zugänglich gemacht werden. Zudem ist der Lernerfolg der Kinder abhängig von der Unterstützung und dem Wissensstand ihrer Erziehungspersonen. Diesen Zugang für das gemeinsame Lernen biete ich mit meiner Bachelorarbeit. Denn nur durch Prävention und einen richtigen Umgang können zukünftige Probleme vermindert werden.

Begleitet durch Vertr.-Prof. Annika Siems und Diplom in der Bild. Kunst Meike Staats

Anika Piehl

zum Projekt
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