Hannah Molnar

sie/ihr

Hannah Molnar

BA

KD

Meine Motivation ist das Ziel meine gestalterischen Fähigkeiten und Kreativität zu nutzen, um positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft zu nehmen. Klingt groß und soll es auch sein. Dazu kommen einer klaren Vision und eine riesige Begeisterung für Kulinarik und soziales Miteinander. Um diese Bereiche gestalterisch zu verbinden, benötige ich viel Input. Eindrücke und Inspiration sammle ich in Ausstellungen, durch Musik, beim Beobachten und im Austausch mit Menschen. Mein Prozess lebt vom Machen, vom Trial-and-Error und mutigem, intuitivem Ausprobieren. Ich bin ein extrem positiver und optimistischer Mensch und durchlaufe beim gestalterischen Prozess unterschiedlichste Phasen. Manchmal setze mich durch meine eigenen hohen Ansprüche auch teilweise echt unter Druck und neben großem Kopfkino entstehen dabei auch hin und wieder Fragen, wie: Mache ich das hier eigentlich für mich oder hat das genug gesellschaftlichen Impact? Wie politisch will ich sein? In solchen Phasen reflektiere ich, ändere Konzepte oder denke sie völlig neu. Das ist gestalterisch sehr wertvoll, kostet mich gleichzeitig aber auch viel Energie. Meine Herausforderung ist es, mich nicht entmutigen zu lassen, sondern mein Ziel, den positiven Kern des Projekts und dessen enorme Relevanz fest vor Augen zu haben. Dabei hilft mir der Austausch mit anderen und bestätigt mich immer wieder in dem, was ich tue. Mein wichtigstes Learning? Ganzheitliches und intersektionales Gestalten ist meine absolute Stärke. Sobald ich konzeptionell denke und ins Machen komme, merke ich wie viel Kraft ich durch meine klare Haltung und mein Design habe.

miTTen.

Ein Platz zum Teilen.

miTTen. ist ein inklusives kulinarisches System, das den urbanen Raum belebt und soziale Interaktion fördert. An einem langen Tisch wird gemeinsam gegessen und sich ausgetauscht. Durch das gemeinschaftliche Erleben wird eine intuitive Wertschätzung für unsere Lebensmittel im Alltag erfahrbar gemacht. Das Projekt bringt Social Design an den Tisch: In einem Dreiklang aus miT Teilen, miT Essen und miT Wissen wird ein Ort geschaffen an dem Menschen zusammenkommen. Hier kann jeder Platz nehmen und durch gemeinsames Essen gesellschaftliche Nahbarkeit und planetare Verantwortung niedrigschwellig erleben. Für mich bedeutet miTTen., Nachhaltigkeit und Achtsamkeit ohne erhobenen Zeigefinger, sondern durch Genuss und echtes Miteinander zugänglich zu machen. Ich möchte, dass Menschen von diesem Tisch mit dem Gefühl aufstehen, dass Veränderung leicht sein darf, direkt auf unserem Teller beginnt und so viel mehr bewirkt, als wir denken. Motivation bei diesem Projekt war für mich die Beobachtung, wie sehr wir uns im anonymen Großstadtleben voneinander isolieren – und wie stark wir uns gleichzeitig von unseren Lebensmitteln und deren Ursprung entfremden. Das hat mich dazu gebracht, eines der omnipräsentesten Themen unseres Alltags in den Fokus zu nehmen. Ich vereine Social Design mit Food Design und „bringe beide an einen Tisch“. Die beiden TT im Projektnamen stehen sinnbildlich für diesen Tisch, der uns alle verbindet und an dem wir miTeinander Teilen können.

Begleitet durch Prof. Claudia Grönebaum und Dipl.-Des. Elisabeth Schwarz

Alva Elbrecht

zum Projekt
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