Jonah Alisic

er/ihm

Jonah Alisic

BA

KD

in meinem prozess muss ich mich irgendwie immer daran erinnern erst mein research zu betreiben und die wichtigen dinge abzuklären bevor ich in die gestaltung gehe. selbst bei der erstellung der wireframes fällt mir auf, dass ich teilweise viel zu sehr abschweife und mehr zeit in die gestaltung der groben elemente stecke als ich eigentlich sollte und dann viel zu viel zeit damit verschwende. genauso wichtig merkte ich schon früh während meines prozesses, dass der zeitplan, den ich mir vorerst erstellt habe, weil mein prüfer das für sinnvoll hielt, mir im nachhinein so oft weitergeholfen hat, da ich ihn wie viele kleine mini deadlines einhalten konnte. ich bin jemand, der gerne lange wartet und kurz vor ende mit ganz viel stress am meisten arbeit in seine projekte reinsteckt, was gerade im bachelorsemester irgendwie ganz unvorteilhaft ist. auch zwischendurch das gefühl, wenn ich mich mal zurücklehnen kann, ob ich mich überhaupt zurücklehnen können sollte oder ob ich mir viel zu wenig stress mache, hat mich seit den ersten wochen des semesters begleitet. ich glaube auch dadurch, dass design so sehr von vielen iterationen profitiert und man nur wenige monate für die bearbeitung zeit hat, macht man sich am ende noch viel mehr stress. “reicht das so?”, “wird mehr erwartet?”, “was wenn das noch nicht genug ist?” sind fragen, die ich mir dann häufig stelle. insgesamt schätz ich mich dann aber doch wieder glücklich, dass ich während meines bachelorsemesters von zuhause am laptop in figma designen kann statt zwanzigtausend seiten in word zu verfassen und mir irgendwelche fachliteraturquellen heraussuchen muss. alles in allem bin ich (noch) positiver stimmung, dass es ganz gut verlaufen wird.

specialtea

UX Projekt zu einer Tee-Konfigurationswebsite

Für mein Bachelor-Projekt habe ich mich mit der Überarbeitung des Nutzererlebnisses von Webseiten, die das Konfigurieren von einem individuellen Tee-Blend ermöglichen, befasst. Dazu habe ich mir bereits bestehende Webseiten angeschaut und über das Semester erarbeitet, wie ich die Erfahrungen der Nutzer einer solchen Webseite verbessern und die Aufmachung selbst auffrischen kann. Die Idee dazu kam mir durch mein persönliches Interesse an Tee, sowie dem vermeintlichen Qualitätsunterschied zwischen verschiedenen Marken, losem Tee oder Teebeuteln und auch verschiedenen Herkünften. Tee ist außerdem ein so weit verbreitetes Getränk, das vermutlich jeder schon einmal in seinem Leben getrunken hat, von vielen regelmäßig genossen wird und, wie ich aus meiner Recherche lernte, ein ungemein hohes Potenzial hat. Besonders spannend finde ich, wie individuell Tee sein kann – von den Geschmäckern, über die gesundheitlichen Vorteile, den Aromen, bis zu den einmaligen Erfahrungen und Erinnerungen, die damit verbunden werden, oder den Gewohnheiten, in die man seinen Lieblingstee einbindet. Ich freue mich, wenn Betrachter*innen meines Projekts ihren eigenen Teekonsum reflektieren, sich durch verschiedene Teezutaten probieren und neue Geschmäcker erfahren.

Begleitet durch Prof. Daniel Braun und Dipl.-Des. Stefan Denecke

Alva Elbrecht

zum Projekt
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