Klara Miller
sie/ihr
BA
PD
- Gesellschaftskritisch - (Selbst)hinterfragend - Kleidung ist nie neutral - Hierarchien und soziale Strukturen durch Kleidung - Wie wissenschaftliches in künstlerisches übersetzen - Verbindung von Mensch und Design/Gestaltung - Warum trage ich was ich trage? - Wirkung durch Kleidung - Reflektieren
die ungesagte Uniform
wissenschaftliche Arbeit zu schwarzer Kleidung als Uniform in kreativen Berufen
Warum tragen so viele Menschen in kreativen Berufen Schwarz? Ob bei Präsentationen, Ausstellungen oder in Agenturen. Schwarze Kleidung scheint in kreativen Berufsfeldern allgegenwärtig zu sein. Was häufig als persönliche Stilentscheidung oder praktische Gewohnheit erscheint, ist eng mit kulturellen Vorstellungen, sozialen Erwartungen und historischen Bedeutungen verknüpft. Die Bachelorarbeit untersucht schwarze Kleidung als sozialen und kulturellen Code innerhalb kreativer Berufe. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Schwarz in kreativen Bereichen eine so besondere Rolle einnimmt und wie die Farbe sowohl innerhalb als auch außerhalb dieser Berufe wahrgenommen wird. Dabei wird Schwarz nicht nur als Farbe betrachtet, sondern als Träger von Bedeutung, Identität, Zugehörigkeit und sozialer Positionierung. Zwischen Individualität und Uniformität, Abgrenzung und Gemeinschaft eröffnet die Arbeit einen Blick auf ein Phänomen, das im Alltag oft selbstverständlich erscheint. Denn Kleidung kommuniziert immer. Sie wird gelesen, bewertet und eingeordnet. Oft schneller, als uns bewusst ist. Gerade schwarze Kleidung bewegt sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen Zurückhaltung und Präsenz zugleich, kann Zugehörigkeit signalisieren und gleichzeitig Distanz erzeugen.
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Begleitet durch Prof. Jan Wertel und Dr. Tobias Held