Lisa Werner
sie/ihr
BA
KD
- Von Motivation und langen Nächten über Verzweiflung und Zeitstress, weil ich parallel auch noch umgezogen bin, war alles dabei - Prokrastination als ständiger Begleiter → Das Bachelorprojekt kann mit dem Umfang schnell erschlagend wirken - Oft denke ich „Jetzt hab ichs“ und kurze Zeit später fällt mir wieder was Neues ein, was ich entweder auf jeden Fall einbauen möchte oder was ich unbedingt nochmal prüfen muss - Pausen vom Arbeiten am PC sind essentiell! Am besten draußen (Hofleben sei Dank) - Mein Prozess bei der App ist auch nicht linear → manchmal sitze ich ewig dran und schaffe kaum was, an anderen Tagen bin ich total im Flow und schaffe in kürzester Zeit enorm viel - Herausforderung: Herausfinden, welche von all den Ideen man umsetzen kann und was vielleicht auf der Strecke bleiben muss, weil es den gesamten Projektrahmen (zeitlich) übersteigen würde - Man muss auch mal Ideen loslassen, von denen man ursprünglich dachte, sie machen einen großen Punkt im Konzept aus, wenn sich das im Experteninterview als kontraproduktiv herausstellt - Ich versuche mir immer wieder bewusst zu machen, dass das Projekt nicht perfekt werden muss und mir selbst den Druck etwas zu nehmen → Perfektionismus kostet mehr Zeit als er bringt - Größtes Learning: Den eigenen Anspruch regulieren ist schwerer als die eigentliche Arbeit → Einfach anfangen, nicht zu viel schon vorher zerdenken und perfektionieren wollen
Kore
Gestaltung einer Kraftsport-App mit Fokus auf Zyklus und Selbstwahrnehmung
Mein Bachelorprojekt befasst sich damit, welchen Einfluss der weibliche Zyklus und die Selbstwahrnehmung auf den Kraftsport haben können. Die Inspiration zu dem Projekt kam durch mein eigenes Interesse am Thema. Ich habe vor einigen Monaten selbst mit Kraftsport angefangen. Besonders zu Beginn konnte ich die Gewichte im Training häufiger erhöhen und hatte somit viele schnelle Erfolgserlebnisse. Wenn ich jedoch mal keine Gewichte erhöhen konnte, weniger Wiederholungen als üblich schaffte oder das Gewicht sogar reduzieren musste, kam schnell ein Gefühl von Versagen auf und die Motivation ließ nach. Ich habe überlegt, welche Faktoren einen Einfluss darauf haben könnten, und in Gesprächen mit Freunden sowie über Social Media wurde mir bewusst, dass der Zyklus, neben der aktuellen Tagesform, einen Teil dazu beitragen kann. Bei klassischen Trainings-Apps wird belohnt, wenn man mehr schafft – Gewicht, Wiederholungen, Trainings. Aber dass Leistungssteigerung nicht linear ist, gerät schnell in Vergessenheit. Genau hier setzt Kore an. Eine App, die Trainingsdaten mit Zyklusinformationen verbindet und Muster sichtbar macht. Nicht durch Vorhersagen, sondern durch Reflexion im Nachhinein. Durch einen kurzen Check-in vor dem Training und eine abschließende Reflexion danach entstehen über Zeit Zusammenhänge, die helfen, den eigenen Körper besser zu verstehen und Leistungsschwankungen einzuordnen statt zu bewerten.
- mail werner.li@web.de
- insta @lisa.wernr
Begleitet durch Prof. Daniel Braun und Prof. Tina Glückselig