Marie Burkhart

sie/ihr

Marie Burkhart

BA

MD

Mein Prozess Bei diesem Projekt habe ich theoretisch und frei künstlerisch parallel gearbeitet und füge am Ende die beiden Ergebnisse zu einer gestalterischen Umsetzung/Lösung zusammen. Im Laufe meines Prozesses hatte ich mit vielen Menschen persönlich oder per Mail/Telefon etc. Kontakt und führe gerne Interviews,- also arbeite gerne mit Menschen vor Ort zusammen. Ansonsten versuche ich im Prozess meiner Neugierde nachzugehen und meinem Bauchgefühl zu vertrauen :) Emotionen Im Prozess fühle ich mich oft energetisch, motiviert, hab Spaß, bin aber auch mal verloren, ratlos, verwirrt und frag mich was ich hier mache und wie ich hier gelandet bin. Hauptsache ich habe das Gefühl, dass es voran geht und ich nicht auf der Stelle bleibe! :) Gedanken Mal läufts, mal wieder nicht; mal bin ich gut in der Zeit, mal total gestresst und denke, ich werde nicht fertig; mal habe ich direkt eine gute Idee, mal braucht es ein- zwei Spaziergänge länger;- ein andauerndes Auf- und Ab, aber meistens mit einem Ab- am Ende ;) Größte Herausforderung Mein Konzept und die Idee gegen Ende hin nochmal umzudenken und die Gestaltung daran anzupassen. und größtes Learning Offen gegenüber Veränderungen im Projekt zu sein bis zum Schluss, Überraschungen zulassen, der eigenen Intuition vertrauen und folgen.

Unter die Haube

Installation

Mein Projekt setzt sich im abstrahierten Sinne mit der Thematik Tracht auseinander. Mein Interesse für Fashion Design und die Begeisterung für kulturhistorisches Wissen hat mich zur Auseinandersetzung der Trachten meiner Heimatregion Oberschwaben-Bodenseeregion geführt. Durch die theoretische und praktische Recherchen wie Interviews, Straßenbefragungen, der Besuch einer Ausstellung, sowie die Arbeit mit Archivmaterial, konnte ich mir einen Eindruck über die Wertigkeit und Bedeutung von Trachten in der dortigen Gesellschaft verschaffen. Die Grundlage des Projekts bildet die Recherche der Tracht,- der geschichtliche Hintergrund, die kulturellen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten, der gesellschaftliche Stellenwert und die politische Bedeutung. Die Ursprungsidee: Das Entwerfen einer eigenen Tracht, wurde aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität des Themas, welches sich im Prozess abzeichnete, immer abstrakter und unkonkreter. So wurde aus der Anfangsidee, eine kritische Auseinandersetzung von gesellschaftlichen und politischen Mustern. Meine Arbeit hinterfragt feste gesellschaftliche Muster und entwirft stattdessen das Bild einer Gesellschaft, die sich kontinuierlich verändert und anpasst. In diesem Bild existiert kein Endzustand,- das einzige Muster welches existiert und die Gesellschaft abbilden kann, ist die Momentaufnahme. Dieser Zustand und dessen Ambivalenz wird durch eine Installation visualisiert.

Begleitet durch Prof. Thekla Ehling und Prof. Jan Wertel

Sarah Teufer

zum Projekt
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