Sarah Stenke

sie/ihr

Sarah Stenke

BA

MD

Einer der wichtigsten Aspekte meines Arbeitsprozesses ist die Vielfältigkeit. Ob Skizzieren, Illustrieren, Animieren oder Schreiben. So kann ich immer zwischen verschiedenen Aufgaben hin und her wechseln, wenn ich bei einer gerade nicht weiterkomme. Schon zu Beginn des Prozesses habe ich meine volle Zeit in das Projekt gesteckt. Mein Ziel war es, täglich sechs Stunden an meiner Bachelorarbeit zu arbeiten und mir einen freien Tag pro Woche zu nehmen. Ich hatte das Gefühl, dass ich mein Projekt sonst nicht vollenden könnte, da ich mir einiges vorgenommen hatte. Da es mir in letzter Zeit jedoch häufiger nicht gut geht, kann ich diesen Plan leider nicht erfolgreich umsetzen. Das führt zu Zeitdruck und Selbstzweifeln. Bekomme ich am Ende alles so hin, wie ich es mir vorgestellt habe? Trotzdem macht mir das Projekt oft Spaß, auch wenn es viele Herausforderungen gibt. Farben, Perspektive, Animation. Ich musste mir vieles Wissen neu aneignen und lerne wirklich jeden Tag dazu. Wenn etwas beim ersten Versuch nicht funktioniert, arbeite ich so lange weiter daran, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Wahrscheinlich werde ich gegen Ende meines Projektes meinen Perfektionismus etwas zurückstellen müssen, wenn die Zeit knapp wird.

Living on

coming-of-age animierter Kurzfilm

Mein Projekt ist ein animierter Coming-of-Age-Kurzfilm. Der Film handelt von vier Freunden, die sich auseinandergelebt haben. Nachdem einer von ihnen verstorben ist, hinterlässt er den anderen einen Brief. In diesem Brief befindet sich eine Bucket List mit Dingen, die der Verstorbene, Jasper während seiner Lebenszeit gerne noch erlebt hätte. Er fordert seine Freunde auf, die Liste für ihn zu vervollständigen und zusammen auf ein Abenteuer zu gehen. Die Reise bringt die Freunde wieder näher zusammen und hilft ihnen dabei, sich selbst zu finden. Schon vor dem Studium habe ich mich mit After Effects beschäftigt und es auch in den folgenden Semestern weiter erkundet. Zwischen Illustrations- und Filmkursen wurde mir dann klar, dass Keyframe-Animation wirklich das ist, was mir am meisten Spaß macht. Sie verbindet Illustration mit Animation und bietet dadurch eine große Vielfalt. So wollte ich auch für mein Bachelorprojekt eine Animation in After Effects machen. Für meinen Kurzfilm habe ich mich für einen Cartoonstil mit Lineart und bunten Farben entschieden. Obwohl das Projekt einen traurigen Unterton hat, soll die Geschichte nicht zu bedrückend wirken. Das Ziel ist es, dass die Zuschauer den Film mit einem guten Gefühl beenden.

Begleitet durch Prof. Henning Tietz und Seinab Danboos M.A.

Antonia Tomic

zum Projekt
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